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Tetsuya Fukusima und Gioh Ohuchi PDF Drucken E-Mail

Tetsuya Fukushima
T. Fukushima begann mit dem Iai-do Training im Juni 1969 und  hat bis heute innerhalb des Musou Shindenryu Stiles, einer der wichtigsten Schwertschulen Japans, gelernt und praktiziert.

Als Student trat T. Fukushima einer Studentenvereinigung bei, um Noh zu praktizieren und zu erforschen und wurde Schüler von Noh-Meister Shiro Nomura. Nach dem Abschluss an der Chuo Universität gründeten T. Fukushima und andere Absolventen der Universität den Noh Klub „Hakam no Kai“. Seit 1969 leitet T. Fukushima die jährliche Aufführung eines speziellen Noh-Gedenkrituals im Yasukuni Schrein in Tokio während der Neujahrzeit.

Im September 1995 wurde er von der Japan America Society of Chicago in die USA eingeladen, zeigte dort Iai-do als eine Einführung in japanische Kultur und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Der Wind und ich“. Im Dezember 1997 nahm T. Fukushima am Kulturaustausch-Festival „West meets East“ in Chicago teil. Er hatte zusammen mit dem späten Franz Jackson, einem der bedeutendsten Jazz -Musiker in Chicago, einen Bühnenauftritt mit der Performance „Das Saxophon und das Schwert“. Beide Künstler zeigten ein Zusammenwirken von Iai-do und Saxophon sowie Utai (Rezitation im Noh) und Klarinette.

Momentan ist T. Fukushima unabhängiger Unternehmensberater und bezeichnet seinen Beruf als „Samurai Business“.

Gioh Ohuchi
G. Ohuchi graduierte 1970 an der philosophischen Literaturfakultät der Rissho Universität. 1979 wurde er Priester im Nichiren-shu Zensyouji Tempel, ging 1991 in den Daijyoji Tempel und ist seit dem Abt dieses Tempels. Nach seiner Initiierung als buddhistischer Priester begann G. Ohuchi sein Training in Shomyo (buddhistische religiöse Gesänge). Er ist derzeit aktiv als Meister des Shomyo, anerkannt bei der Nichiren Schule des japanischen Buddhismus. Seit 1976 praktiziert G. Ohuchi Musou Shindenryu Iai-do, einen der bedeutendsten Schwertstile Japans. Ab 1986 wurde er Schüler von Noh-Meister Shigeyoshi Mori und anderen bedeutenden Meistern der Noh-Kunst.

Workshop:

Dienstag, 27.10., 10:00 - 16:00 Uhr

Iai-do – die Kunst des Schwertes

An diesem Tag haben die Teilnehmer Gelegenheit, Grundlagen der japanischen Schwertkunst kennen zu lernen. Es beginnt mit einfachen und alltäglichen Dingen wie dem bewussten Stehen, Gehen und Sitzen und führt zum ersten Kontakt mit Bewegungen des Schwertes.

Performance:

Sonntag, 22.10, 20:00 Uhr
„Die Blume, das Herz und das Schwert – HANA – KOKORO – TSURUGI“

Dieser Abend entführt in die klassischen Samurai Künste des alten Japans. Verborgen in der Schärfe des Schwertes liegen die Wärme des Herzens und die Blume des Künstlers.